Nachrichtenflut? Nein, danke…

Geld regiert die Welt. Auch, wenn sich einiges „verändert“ haben mag, so ist es immer noch eine der Haupttriebfedern der Weltordnung. So wird also Handel mit unserer Aufmerksamkeit und Daten gemacht. Während wir früher zu Opa’s Zeiten immer noch zum Kiosk mussten, um die Nachrichten mühsamst zu ergattern, können wir heute kaum 1 Minute meditieren, ohne, das uns die Flut an Nachrichten die Türen einrennen.

Deswegen „reposte“ ich mal etwas, was ich im Netz aufstöberte, die goldenen Regeln zum Kampf gegen die Nachrichtenwut… äh Flut meine ich. Chill.

[Auszug, Author: Sven Krumrey, Quellenangabe: Ashampoo Blog]

1. Nachrichten spitzen zu, um gelesen zu werden. Längst nicht alle Krisen und unheilvolle Entwicklungen führen zu den Katastrophen, wie sie im Text beschrieben werden.
2. Nachrichten berichten selten, wenn es etwas gut funktioniert. „99,8 % haben keine Probleme mit ihren Internet-Anbietern“, ist keine Schlagzeile. „Hunderte ohne Internet“, macht hingegen neugierig. Dies verzerrt aber das Bild von der Realität.
3. Stars und Royals sind völlig egal. Wenn die berühmte Frau mit dem riesigen Hintern eine Schlagzeile macht, kann es nicht wichtig sein. Das Nicht-Lesen spart Zeit.
4. Nachrichten sind immer nur ein Ausschnitt. Viele Nachrichten wollen nur für Emotionen und Aufsehen sorgen. Scheint etwas unverständlich oder verstörend, schaue ich mir die Hintergründe an.
5. Nachrichten sind häufig fehlerhaft oder parteiisch. Nachrichten werden von Menschen gemacht, die oft unter Zeitdruck stehen oder eine politische Einstellung aktiv vertreten. Wird immer dasselbe Lager bejubelt, bin ich vorsichtig.
6. Nachrichten kommen oft zu schnell. Alle wollen aktuell sein, da hagelt es Falschinformationen und es fehlen Hintergründe. Am Tag danach sieht manches anders aus.
7. Jeder kann Nachrichten verbreiten. Speziell in sozialen Netzwerken steht unglaublich viel Unsinn. Darüber kann man sich aufregen, das macht aber nur schlechte Laune.
8. Morgen ist auch noch ein Tag. Artet die Lektüre in Stress aus, schalte ich aus. Man kann alles später nachlesen.
[Auszug Ende]